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Gehegebau
Beispiel einer Anlage ohne sichtbare Umzäunung
Text und Fotos von Fritz Menschick, August 2004
Im April dieses Jahres baute ich ein Freigehege für unsere beiden 3- und 5-jährigen
Griechischen Landschildkröten. Es sollte eine nach Süden abfallende Hanglage entstehen,
wobei ich die optisch störende Gehegemauer im Süden (zum Garten hin) vermeiden wollte.
Die Begrenzung in diesem Bereich erfolgte daher durch einen Graben, auf dessen Grund
sich einige Drainageschläuche befinden, welche mit grobem Schotter bedeckt wurden.
Die Wasserstelle ist unmittelbar vor diesem Graben und lässt sich daher mit dem
Gartenschlauch leicht reinigen. Gartenseitig habe ich Steinplatten verlegt, welche
den Graben ca 4 cm überragen und ihn so ausbruchsicher machen. Die Grabenwand besteht
auf dieser Seite aus einer Holzrabatte. Gehegeseitig ist der Übergang in den Graben
zum grössten Teil relativ flach, so dass er von den Schildkröten begangen werden
kann. Die Mauer an der Nordseite wurde mit Betonschalsteinen errichtet welche mit
Erde gefüllt wurden. Die oberste Schicht des Geheges besteht aus einem Kalksand-Kiesel-Erdgemisch
und wurde mit Steingartenpflanzen und Kräutern besetzt.
Für die Darstellung als Vollbild klicken Sie auf die Bilder.
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