SIGS
SCHILDKRÖTEN-INTERESSENGEMEINSCHAFT SCHWEIZ
CITS
COMMUNAUTÉ D'INTÉRÊTS POUR TORTUES EN SUISSE
CITS
COMUNITÀ D'INTERESSI PER TARTARUGHE IN SVIZZERA
Skip Navigation Links
HomeExpand Home
NewsExpand News
SchildkrötenhaltungExpand Schildkrötenhaltung
Artenschutz/TierschutzExpand Artenschutz/Tierschutz
AktivitätenExpand Aktivitäten
Zeitschrift TestudoExpand Zeitschrift Testudo
DienstleistungenExpand Dienstleistungen
OrganisationExpand Organisation
Presseforum
Links
Kontakt
Impressum

Sektionen der SIGS

IG Schildkrötenfreunde Aargau
Sektion Bern
Schildkrötenfreunde Mittelland
Sektion Ostschweiz
Pro Tartarughe Svizzera Italiana
Section Estromandie
Schildkrötenfreunde Schaffhausen-Winterthur SFSW
Sektion Zentralschweiz
Sektion Zürisee
Sie sind hier: Skip Navigation Links > Schildkrötenhaltung > Redaktionelle Beiträge > Gehegebau (T. Bischof, E. Christen)

Gehegebau

Beispiel eines Schildkrötengeheges mit nur teilweise sichtbarer Umrandung

Text und Fotos von Thomas Bischof und Erika Christen, Oktober 2006

Für die Darstellung als Vollbild klicken Sie auf die Bilder.

Im Jahre 2004 konnten wir eine etwa 25 jährige Schildkröte übernehmen. Es stellte sich natürlich die Frage des Baus eines Geheges. Damals musste alles schnell gehen und so konstruierten wir zuerst ein Provisorium mit einer Einzäunung mit Holzlatten. Dies klappte zwar ganz gut, war aber optisch nicht ideal. Auch der Untergrund mit Gras und Erde war natürlich nicht optimal, da es sehr feucht war.

Im Winter 2005 gingen wir an den Bau des neuen Geheges. Die Idee war, einen Teil der Umrandung tiefer zu legen, damit diese nicht so wuchtig wirkt. Gelöst haben wir das Problem mit 20 cm hohen, roh gehauenen Steinblöcken in 2 Schichten. Es handelt sich um Kalkstein aus Alpnach. Nur die oberen 20 cm sind von aussen sichtbar, die unteren Blöcke reichen bis an das Niveau der Umgebung.

Nach Aushub der Grasnarben, der Vertiefung des Randbereiches und Vormodellierung der gesamten Fläche, gestalteten wir den Untergrund mit Wandkies mit etwa 4 bis 6 cm Dicke. Besser wäre, wie wir im Nachhinein wissen, 10 cm. Ein ca. 1 m2 grosser Bereich wurde als Pflanzbereich frei belassen, um diesen später mit Wildkräutern zu bepflanzen. Auf den verschiedenen Wegen und entlang der Umrandung kam noch eine etwa 5 cm Schicht Netstalerkies hinzu, welches auch im Naturstrassenbau verwendet wird.

Das Haus dient einerseits als Schutz und Schlafplatz im Sommer. Im Dach ist ein Baustrahler als Wärmequelle für die kühlen Tage installiert. Die Schildkröte überwintert auch darin. Die Tiefe beträgt 60 cm, der Untergrund ist mit Rindermulch und Rinderhäcksel aufgefüllt. Im Winter entfernen wir das Dach und füllen eine 80 cm dicke Schicht Buchenlaub obenauf und bedecken das Ganze mit einem Gitter gegen allfällige Wildtiere.

Noch einige Impressionen.


Copyright 2010, SIGS Webmaster: Stefan Kundert

SIGS-Delegiertenversammlung

12. März 2010 im Hotel Sonne, Reiden  >>



SIGS-Jahrestreffen 2010

5. Juni 2010 in Luzern >>



Aufruf an die Schildkrötenhalter:

Wachstumsdaten sind gesucht! Die Autor/-innen einer neuen, für uns Schildkrötenhalter interessanten Studie suchen Daten über Alter und Gewicht Ihrer Schildkröten. >>